Neueste Nachrichten

  • Fabios Mexikobericht

    Ich war schon mal bei einer Mexikanischen Welle (La-Ola-Welle) dabei… aber es ist schon ewig her, seit ich eine Menge wie in Mexiko sie machen sah!

    Es zeigt wieder einmal wie populär die Formel Eins im Grunde genommen noch ist und was für ein geschickter Schachzug es war, mit der Meisterschaft wieder neue Orte zu besuchen. Es gibt Leute, welche sich über sinkende TV-Zuschauerzahlen unterhalten und was man tun kann, um die F1-Show zu verbessern. Ich muss allerdings gestehen, dass die Show in meinen Augen recht gesund ausgesehen hat.

    Nico Rosberg feierte einen wunderbaren Sieg in Mexico City. Er musste ihn unbedingt einfahren, um nicht Gefahr zu laufen, mental angeschlagen in die nächste Saison zu starten. Als Fahrer versucht man seine Emotionen aus mehreren Gründen zu verbergen. Erstens sollen die Leistungen und das Urteilsvermögen nicht beeinträchtigt werden. Zweitens sollte niemand anders, besonders der Teamkamerad, diese negativen Emotionen zu seinem eigenen Vorteil nutzen können. Ausserdem musste Nico dringendst das Kräfteverhältnis wieder etwas zurechtrücken.

    Die meisten Fahrer konsultieren einen Sportpsychologen früher oder später während ihrer Karriere - aber reden meistens nicht oder nicht gern darüber. Paranoia und Geheimhaltung in der Formel 1?! Nein, sicher nicht...

    Eventuell habe ich selbst mal einen besucht. Ich verrat's aber nicht!

  • Es fallen mir auf Anhieb schon ein paar Dinge ein, die schlimmer sind als den Tag damit zu verbringen, sich für Supersportwagen zu entscheiden. Aber genau das tat ich ich dank meines tollen Sponsors Autohelvetia.ch.

    Liebenswürdigerweise stellen sie mir seit geraumer Zeit ein Auto zur Verfügung: momentan fahre ich den absolut genialen Mercedes C63 AMG Kombi, der sich wie ein Düsenjet anfühlt. Allerdings hat das Fahren von tollen Autos eine Kehrseite: sobald man eins hat, denkt man schon an das nächste...

    Also was denkt Ihr? Ich habe einige der Rennwagen im Bild ausprobiert, kann mich aber immer noch nicht so Recht entscheiden. Womöglich bin ich auf Euren Rat angewiesen. Ich liebe einen der Audi RS4, allerdings sehen die anderen auch ziemlich lecker aus. Ihr könnt Euch alle Angebote auf www.autohelvetia.ch anschauen.

    Verfolgt sie auch auf Facebook: clickt einfach auf das Facebooksymbol in der oberen rechten Ecke auf ihrer Homepage. Schaut Euch die verschiedenen Grananten an und sagt mir, wofür ich mich entscheiden soll! Freue mich, von Euch zu hören.

  • Ich ging nicht zum Grand Prix der USA, sondern sah von zu Hause auf der Couch aus zu. Wenigstens blieb ich aber trocken! Es war ein richtig verrücktes Wochenende: ich kann mich nicht an ein Rennen erinnern, bei dem die Teams so wenig Streckenzeit vor dem Rennen am Sonntag bekamen.

    Ich weiss, dass ich dies bereits über das Rennen in Russland gesagt habe, aber dies beweist wieder mal einen kritischen Punkt: da es aktuell so wenig Zeit zum Testen gibt, haben es speziell die jungen Fahrer schwer, Erfahrungen im Auto auf der entsprechenden Strecke zu sammeln. Sollte etwas schiefgehen - so wie dies in Amerika passierte - haben sie wenige Erfahrungen, worauf sie zurückgreifen können.

    Allerdings ermöglicht es ein ziemlich verrücktes Rennen: es war manchmal schwierig, den Überblick zu behalten, von dem was in Austin abging!
    Zwei dicke Glückwünsche möchte ich an dieser Stelle aussprechen: erstens an Lewis Hamilton, der den Titel auf beeindruckende Weise gewonnen hat und zweitens an Jolyon Palmer. Der letztjährige GP2 Sieger wurde als Rennfahrer für Lotus 2016 bestätigt.

    Lewis hat natürlich den GP2 Titel in der Vergangeheit auch gewonnen: 2006 , also sieben Jahre vor mir. Dies zeigt wieder einmal, wie gut die GP2 einen auf die grösste Prüfung vorbereiten kann. In meinen Augen gibt es einen trifftigen Grund, weshalb so viele GP2 Absolventen es in der Formel 1 geschafft haben: die GP2 ist eine Meisterschaft mit identischen Autos, demnach kommt es hauptsächlich auf das fahrerische Können an. Ich habe noch immer keinen Rennsitz in der Formel 1 und gebe auch nicht auf - dies ist mit ein Grund, weshalb es mich immer freut, wenn ich sehe, wie meine GP2 Championkollegen Erfolg haben.
    Die Formel 1 verschiebt sich jetzt nach Mexiko: eine völlig neue Strecke mit viel Vergangenheit und Fans, welche verrückt sind auf den Sport. Aktuell beschränkt sich mein Wissen über Mexiko auf das gelegentliche Taco, werde aber meine Gedanken zum Rennen posten, sobald es durch ist.

  • Russland war eine gar vollkommen andere Erfahrung als Singapur und Japan! Die Sochi-Rennstrecke ist ein ziemlich eindrucksvoller Ort: man ist neben dem Meer und alle umliegenden Gebäude, welche Teil der Winterolympiade waren, machen einen fututristischen Eindruck. Es sieht hier ziemlich alles wie aus einem Zukunftsroman aus!

    Das Rennen war sicherlich viel spannender als das letztjährige. Der Belag ist etwas besonders: er hat eine sehr geringe Haftung, welche einen grossen Einfluss auf das Renngeschehen hatte, im Guten und im Schlechten. Wir waren alle sehr erleichtert, dass Carlos nach seinem Unfall am Samstagmorgen in Ordnung war. Ich war aber nicht überrascht, als er beim Rennen wieder im Auto sass. Als Rennfahrer hat man genau diese Einstellung: man lässt sich nicht von Unfällen einschüchtern oder abbringen, man will einfach so schnell wie möglich wieder hinters Lenkrad.

    Russland war aus meiner Sicht eine weitere sehr lehrreiche Erfahrung: es war eindrücklich, wie das Team diese einzigartige Herausforderung aus technischer und sportlicher Sicht meisterte.

    Es war am Wochende etwas kühler als die meisten es erwartet hatten. Dies ist war ein weiterer Faktor, den es einzubeziehen galt. Ein Grossteil der Leistung ist für jedes Formel 1 Auto mit der Streckentemperatur verbunden.

    Ich glaube es ist bereits ziemlich lange her, seitdem wir einen Grand Prix hatten, an dem die Teams mit so wenig Übungsrunden an den Start gehen mussten. Kommt man allerdings wie ich und einige andere Fahrer aus dem GP2-Umfeld, ist dies kein grosses Thema. Wir sind uns gewöhnt, mit wenig vorheriger Streckengewöhnung direkt ins Rennen zu springen.

    Nun bin ich wieder zu Hause und konzentriere mich auf mein Training. Ich werde nach dem USA Grand Prix wieder etwas in den Blog schreiben.

  • Budapest, Ungarn - 23. Juli, 2015

    Das Manor Marussia F1 Team freut sich zu bestätigen, dass Fabio Leimer am eröffnenden freien Training des Formel Eins Pirelli Magyar Nagydij 2015 teilnehmen wird.

    Fabio, 26, aus Rothrist, Schweiz, schloss sich dem Team als Offizieler Reservefahrer letzten Monat an, vor dem Kanadischen Grand Prix. Zusätzlich zu seiner engen Arbeit mit den Fahrern und Ingenieuren bei den Rennen war seine Teilnahme an einem FP1 ein geplanter Schritt seiner "Einführung", damit er sich mit dem MR03B vertraut machen und einspringen kann, sollte ein Rennfahrer nicht am Rennen teilnehmen können.

    Fabio ist der 2013 GP2 Series Champion und der Gewinner des 2011 GP2 Finals. Er ist auch ehemaliger Formula Master Series Champion, vor der er an der Formula Renault 2.0 und Formula BMW teilgenommen hatte.

    John Booth, Team Principal, kommentiere: "Fabio an einem Free Practice 1 einzusetzen, ist eine geplante Möglichkeit, auf die wir schon seit geraumer Zeit hingearbeitet haben. Wir haben es genossen, Ihn im Team willkommen zu heissen während der vergangenen Rennen, und es wird interessant sein, sein Feedback zum Auto zu bekommen und seine Leistung zu beurteilen."

    Fabio Leimer sagte: "An diesem für das Team schwersten aller Wochenenden bin ich sehr dankbar für deren Entscheidung, mit meinem geplanten FP1 Einsatz fortzufahren. Ich freue mich auf die Möglichkeit und hoffe, dass ich einen positiven Beitrag zum Ingenieurprogramm leisten kann."

Twitter

Facebook

Instagram